Ich schreibe einen Roman: Der Anfang

Ich weiß gar nicht mehr, wann ich die ersten Worte von meinem derzeitigen Manuskript geschrieben habe. Es klingt sogar komisch, das Wort „derzeitig“ zu benutzen, denn es ist lange her, dass ich an etwas anderem gearbeitet habe…

Wie auch immer. Die Stelle, mit der ich mich am meisten beschäftigt habe, ist der Anfang. Immer wieder bin ich zu den ersten zwanzig, dreißig Seiten zurückgekehrt. Im Laufe der Zeit habe ich die Sätze und Wörter poliert und heute ist der Anfang einer der Teile meines Manuskripts, auf die ich am stolzesten bin. Ein Geständnis: Die ersten paar Sätze kann ich schon fast auswendig aufsagen, so sehr habe ich an dem Text gefeilt.

Wenn ich einmal das fertige Buch anderen Menschen zum Lesen gebe, möchte ich schließlich nicht, dass sie es nach den ersten paar Seiten gelangweilt zur Seite legen. (Und dazu hätten sie alles Recht der Welt – ich habe ja neulich hier auf dem Blog schon geschrieben, dass man kein Buch zu Ende lesen sollte, dass einem nicht gefällt.) Das wird sogar noch kritischer, wenn ich das Manuskript tatsächlich an Verlage schicke, denn die meisten möchten nur das erste Kapitel oder die ersten paar Dutzend Seiten erhalten.

Habe ich es richtig gemacht mit meinem Einstieg? Auf literaturcafe.de gibt es einen amüsanten Beitrag über die 5 peinlichsten Romananfänge von Hobby-Autoren. Glück gehabt – mein Anfang fällt in keine der Kategorien!

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