Gelesen: Juni 2014

1. Deborah Harkness: Shadow of Night (All Souls Trilogy 2)

Vampire treffen auf Hexen treffen auf Zeitreise treffen auf historischen Roman treffen auf Spionagegeschichte. Oder so ähnlich. Hier auf dem Blog habe ich schon mehr darüber geschrieben.

2. Anne Frank: Tagebuch. Fassung von Otto H. Frank und Mirjam Pressler

„Ich irre von einem Zimmer zum anderen, die Treppe hinunter und wieder hinauf, und habe ein Gefühl wie ein Singvogel, dem die Flügel mit harter Hand ausgerissen worden sind und der in vollkommener Dunkelheit gegen die Stäbe seines engen Käfigs fliegt. ‚Nach draußen, Luft und Lachen!‘ schreit es in mir.“

Wenn ich eine Liste der Bücher, die mich in meinem Leben am meisten bewegt haben, aufschrieben müsste, wäre Anne Franks Tagebuch auf jeden Fall weit oben dabei.

3. Erica Fischer: Aimée und Jaguar. Eine Liebesgeschichte, Berlin 1943

„Meine Aimée!
Ich liebe dich so sehr, daß ich Dir gar nichts schreiben kann. Und ich brauche Dir ja eigentlich auch gar nicht zu schreiben, denn alles so enorm Wichtige werde ich Dir – wenn es Dir recht ist – nachher im Bett sagen.“

Erica Fischer erzählt eine Liebesgeschichte zwischen der jüdischen Felice Schragenheim und Lilly Wust, verheiratet mit einem NSDAP-Mitglied, die sich so oder so ähnlich in Berlin 1943 abgespielt hat.

4. Heinrich Heine: Deutschland. Ein Wintermärchen

„Ich glaube, Vaterlandsliebe nennt
Man dieses törichte Sehnen.

Ich spreche nicht gerne davon; es ist
Nur eine Krankheit im Grunde.
Verschämten Gemütes, verberge ich stets
Dem Publiko meine Wunde.“

Faszinierend als Geschichtszeugnis, amüsant als Satire, und bewegend in der Botschaft des Emigranten an sein Heimatland.

5. Naomi Novik: Temeraire (The Temeraire Series, Book 1)

„And then racing across the ocean, low to the waves now, with Temeraire snatching at them playfully every now and again the spray misting his face and the world rushing by in a blur, but for the constant solid presence of the dragon beneath him.“

Was wäre wenn… England und Frankreich sich in den Napoleonischen Kriegen nicht nur zur See und auf Land, sondern auch in der Luft bekämpft hätten? Mit Drachen?! Naomi Novik hat aus dieser Hypothese einen abenteuerlichen Roman gemacht.

Und außerdem… abgebrochene Lektüre:

An Astronaut’s Guide to Life on Earth: What Going to Space Taught Me About Ingenuity, Determination, and Being Prepared for Anything von Chris Hadfield. Chris Hadfield ist kanadischer Astronaut und hat letztes Jahr als @Cmdr_Hadfield von der ISS getwittert, was ziemlich cool war. Mittlerweile ist er zurück auf der Erde und hat ein Buch über das Astronautenleben geschrieben. Auf jeden Fall faszinierend, aber irgendwie liegt es trotzdem seit ungefähr Februar auf meinem Nachtisch und ich komme nicht weiter damit. Beim Aufräumen ist es jetzt also erstmal ins Regal zurück gewandert.

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