Archiv der Kategorie: Fundstücke

Fundstücke, Nummer 7

Der walisische Autor Jasper Fforde schreibt auf der Seite der Huffington Post darüber, wie immer mehr Dinge, die für seine satirischen Roman erfunden hat, tatsächlichen wirklich werden: Does a Post-Satire World Indicate the Death of Fantasy? Nebenbei bemerkt: Ffordes Bücher, vor allem die Thursday Next-Serie, sind sehr lesenwert.

Wie aufmerksame Leser wissen, bin ich dabei, graphic novels für mich zu entdecken. Bei Flavorwire habe ich eine interessante Liste gefunden: Best Graphic Novels. Schon beim Durchklicken sind mir eine ganze Reihe von graphic novels aufgefallen, die vielversprechend klingen. Zum Beispiel My New York Diary von Julie Doucet, Stitches von David Small und American Born Chinese von Gene Luen Yang. Meine Lieblinge Fun Home von Alison Bechdel und Persepolis von Marjane Satrapi sind übrigens auch auf der Liste dabei! Viel Spaß beim Stöbern!

Auf der Guardian-Webseite gibt es ein Interview zum Thema Should you finish every book you read? Damit habe ich mich, ihr erinnert euch vielleicht, auf diesem Blog auch schon einmal beschäftigt. Meine Meinung hat sich seitdem nicht geändert. Was meint ihr? Ungeliebte Bücher – auslesen oder nicht?

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Fundstücke, Nummer 6

Israelische Flagge

Ein Interview mit der jungen deutschen Autorin Katharina Höftmann, die seit einigen Jahren in Israel lebt und darüber schreibt, gibt es bei Deutschlandradio Kultur. Ihre Sammlung von Kolumnen Guten Morgen, Tel Aviv finde ich ganz fantastisch (siehe auch hier auf dem Blog). Ihr erster Krimi, Die letzte Sünde, hat mich nicht so sehr begeistert, aber ich bin nun mal keine große Krimi-Freundin…

Ich mag Comics. Ich mag Bibliothekare. Deswegen ist diese Liste von Comic-Buch-Bibliothekaren, erschienen auf dem Blog The Information, gerade richtig für mich!

Gerade habe ich noch Susanna Clarkes wunderbaren Roman Jonathan Strange und Mr Norrell gelesen, da sehe ich, dass er gerade von der BBC als eine Mini-Serie verfilmt wird und zu Weihnachten gesendet werden soll. Und es wird sogar in Yorkshire gefilmt, wo schließlich ein großer Teil des Buches spielt (neben London, der iberischen Halbinsel, und Venedig).

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Fundstücke, Nummer 5

Eine sehr schöne öffentliche Bibliotheken, nämlich die Central Library in Kansas City, Missouri, gibt es hier zum Bestaunen – und die Blogautorin hat dort sogar geheiratet. Das Parkhaus (siehe Link!) ist einfach toll!

Das folgende Youtube-Video hat nichts mit Büchern zu tun, aber dafür umso mehr mit meinem anderen Lieblingsthema: Fremdsprachen. Die junge Dame in dem Video benutzt größtenteils Quatsch- und Phantasiewörter – aber es hört sich tatsächlich so an, als ob sie die jeweilige Sprache sprechen würde. Schade nur, dass kein Deutsch dabei ist!

(via @petyagrady)

Auf der Guardian-Webseite fragt eine Journalistin die Leser, was ihre literarischen „pet peeves“ sind, also was sie persönlich beim Lesen auf die Palme bringt. Meine eigene ganz persönliche Abneigung findet sich auch in dem Artikel wieder: Es geht mir aus irgendwelchen Gründen immer gegen den Strich, wenn Charaktere Dinge nicht „sagen“, sondern „schmunzeln“, „lachen“, „kichern“, „scherzen“, „husten“ etc. Zum Beispiel: „Ich bin müde“, gähnte er. … Und ihr? Habt ihr irgendwelche besonderen Abneigungen?

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Fundstücke, Nummer 4

Heute nur eine schnelle Meldung von mir mit ein paar knappen und kurzen Links.

Eine interessante Infografik über Todesfälle und Mord in Shakespeares Dramen (via @KatWithSword). Knapper geht es nicht! Der „Bonus“ ganz am Ende gefällt mir besonders gut.

Seit ich im Februar Americanah gelesen habe, habe ich einen leichten girl crush auf Chimananda Ngozi Adichie. Hier ist ein Link zu einem schönen Interview mit der Autorin auf der Webseite von Elle: „Meet Beyoncé’s Favourite Novelist“. Es geht unter anderem um Schreiben, Erzählperspektiven, Feminismus und Heimat.

Bibliothekare und Bibliothekarinnen finde ich ja, wie schon bekannt, sehr cool. Die Fotostrecke ‚This is what a librarian looks like‚ von Kyle Cassidy fand ich deswegen auch sehr schön anzusehen.

So, und jetzt werde ich Pfannkuchen backen. Hier in England ist heute, also am Karnevalsdienstag, nämlich pancake day, um den Beginn der Fastenzeit zu begehen. Und bei solchen Bräuchen mache ich ja immer gerne mit. Mmmh!

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Fundstücke, Nummer 3

Der Autor Carlos Ruiz Zafon hat auf seiner Webseite eine Karte veröffentlicht, mit der man auf den Fußspuren von Der Schatten des Windes durch Barcelona spazieren kann: The Shadow of the Wind Walk.

Die Journalistin Alison Flood schreibt im Guardiandass sie sich an den Inhalt der meisten Bücher, die sie gelesen hat, nicht erinnern kann.  Das kommt mir leider sehr bekannt vor… Kennt ihr das auch? Darf ich überhaupt sagen, dass ich Ann Radcliffes Castle of Otranto, oder Ian McEwans Atonement, oder Thomas Manns Buddenbrooks gelesen habe, wenn ich mich noch nicht einmal an die Namen der Hauptfiguren erinnere? Mein einziger Trost ist, dass ich anscheinend nicht die einzige Leserin bin, der so etwas passiert…

Und noch ein Städtetipp, der allerdings so gar nichts mit Literatur zu tun hat: Blogger Konstantin Binder schreibt auf London Leben über einen Fluss (natürlich nicht die Themse), der direkt über die Gleise der U-Bahn-Station Sloane Square umgeleitet worden ist. Wahnsinn! Die Station habe ich auch schon benutzt, das grünen Metallrohr auch bestimmt gesehen, aber eben nicht wirklich wahrgenommen…

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Fundstücke, Nummer 2

Ein wunderschöner Tumblr über Kunden und ihre Lieblingsbücher in einer Chemnitzer Buchhandlung (via  @LitFeuilleton).

Eine Liste aus dem The Telegraph von zehn (englischen) Zitaten aus der Literatur, die oft falsch zitiert werden: Ten literary quotes we all get wrong. Zumindest bei einem Zitat bin ich textsicher: “Double double, toil and trouble” geht mir nicht mehr aus dem Kopf, seit wir in der 11. Klasse im Englisch-Leistungskurs eine innovationsfreudige Referendarin hatten, die uns in Dreiergruppen die Hexen-Szene aus Shakespeares Macbeth einstudieren und vor dem Kurs afführen lies. In unserer Gruppe waren wir übrigens zu viert. Da es bekanntlich nur drei Hexen in der Szene gibt, spielte meine Freundin Nadine „den Wind“, indem sie mit ein paar Buntstiften sanft gegen den Tuerrahmen trommelte. Das ist wirklich wahr.

Ein interessanter Essay über Schreiben und Inspiration von Neil Gaiman: Where do you get your ideas? Mit einer überraschend einfachen Antwort am Ende des Essays.

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Fundstücke

Ein schönes Zitat über das Lesen aus Michael Ondaatjes The English Patient:

„She entered the story knowing she would emerge from it feeling she had been immersed in the lives of others, in plots that stretched back twenty years, her body full of sentences and moments, as if awaking from sleep with a heaviness caused by unremembered dreams.“

(Michael Ondaatje, The English Patient, Bloomsbury Publishing 2011, Kindle ebook, p. 13)

Ein (schon etwas älteres) Interview mit Margaret Atwood über das Schreiben. Was sie mir noch sympathischer macht, ist, dass sie scheinbar dieselbe Methode wie ich benutzt – einfach darauflosschreiben. (Note to self: das ist vielleicht auch einen eigenen Blogpost wert.)

„Describe your routine when conceiving of a book and its plot, before the writing begins. Do you like to map out your books ahead of time, or just let it flow?“

„Never map it out. Just get into it. Jump in, like going swimming.“

(„How I Write: Margaret Atwood“, interviewed by Noah Charney, The Daily Beast, 10.10.2013)

Und als letztes noch ein Foto, das eine junge Virginia Woolf beim Cricketspielen mit ihrer Schwester zeigt (via @brainpicker)

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