Archiv der Kategorie: Mein England

London im Januar

Gestern waren wir endlich mal wieder für einen Tag in London. Mit dem Zug geht das von Birmingham aus ganz schnell – weniger als anderthalb Stunden – und wenn man lange im Voraus bucht, ist es auch nicht so teuer. Die Ausstellung, die wir uns eigentlich ansehen wollten, war leider schon für den Tag ausverkauft, als wir an der Courtauld-Gallerie ankamen, was etwas ärgerlich war, weil ich sonst eigentlich immer besser organisiert bin und Eintrittskarten im Internet vorbestelle. Aber gut. Wir hatten auch so viel Spaß.

Unser Tag in London fing an mit ein bisschen Schaufensterbummel auf der Oxford Street und Mittagessen bei Patty & Bun, einer der angesagtesten, leckersten Burger-Läden:

row of shopsEin Foto von meinem Ari Gold Cheeseburger habe ich leider nicht, der war nämlich so lecker, dass keine Zeit zum Fotografieren blieb.

Weiter ging es mit einem Spaziergang am Fluss entlang, in bitterer Kälte, aber bei schönstem Sonnenschein:

river Thames

sphinx Dann noch ein bisschen Einkaufen in Covent Garden, Stöbern im riesigen Buchladen Foyles an der Charing Cross Road, und bei Hamleys auf der Regents Street die Legofiguren bestaunen.

Neal's YardHamley'sUnd ins Museum sind wir auch noch gekommen, und zwar ins gute, alte British Museum, das sowieso immer eine Reise wert ist:

British MuseumMach’s gut, London, und bis bald!

P.S.: Bald kommen hier von mir auch wieder Buchbesprechungen – die ersten zwei Bücher für 2015 habe ich diese Woche ausgelesen!

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Ausflug nach Bath

Bath stand schon lange auf unserer Liste von Ausflugszielen. Neulich haben wir es endlich geschafft, für ein Wochenende in Richtung Somerset zu fahren. Ich liebe diese kleine Stadt: die herrschaftlichen Sandsteinhäuser, die vielen Restaurants und Geschäfte, und natürlich der Fluss und die Abtei.

Great Pulteney Street ist bekannt aus vielen Filmen:

Bath

Das Wetter war so, wie eben ein typischer britischer Sommertag ist: durchwachsen. Zum Glück blieb es aber trocken, bis wir abends wieder zurueck im Hotel waren, und für ein paar Stunden kam sogar die Sonne hervor – bestes T-Shirt-Wetter.

Bath

Bath Abbey ist wunderschön, von innen wie von außen:

Bath

Als wir uns die Kirche angesehen haben, hat ein Pfarrer die Besucher/innen zu einem kurzen Gebet eingeladen – das war ein toller Kontrast zu dem quirligen Leben draußen in den Einkaufsstraßen.

Bath

Es gibt süße kleine Geschäfte, wie zum Beispiel diesen Wollladen, und auch einige meiner liebsten Ketten (Fat Face! Anthropologie! Lakeland!). Man merkt schon, dass Bath eine wohlhabende Stadt ist und viele Touristen anzieht: die meisten Läden sind eher gehoben. Ein-Pfund-Shops habe ich zum Beispiel keinen einzigen gesehen.

Bath

Der Fluss verläuft direkt durch die Stadt. Am Ufer kann man wunderbar spazieren gehen:

Bath

Zurück zum Thema Bücherblog: Da ich immer noch ganz begeistert von Bath bin, habe ich angefangen, einen Roman von seiner berühmtesten Tochter Jane Austen zu lesen, und zwar Persuasion. Hoffentlich gefaellt es mir so gut wie Pride and Prejudice und Northanger Abbey (und besser als Emma…)

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Ausflug nach Tewkesbury

Neulich war uns nach einem Sonntagsausflug, aber zu weit fahren wollten wir auch nicht. Also entschlossen wir uns, für einen Nachmittag nach Tewkesbury zu fahren. Mit dem Auto von Birmingham aus dauert das weniger als eine Stunde.

Tewkesbury ist eine historische Marktstadt, bei der sich die Flüsse Severn und Avon treffen (ja, Avon wie in Stratford-upon-Avon!). Leider kann man, wie wir zu unserem Pech herausgefunden haben, nicht gut an den Flüssen entlangspazieren, zumindest nicht im Ortskern, weil die Ufer sehr bebaut sind.

Häuserreihe

Der Fluß Avon in Tewkesbury

Dafür gibt es aber eine tolle alte Abtei, Tewkesbury Abbey, im romanischen Stil (oder wie wir hier sagen: Norman style) gebaut. Als wir da waren, war es draußen sonnig, und die Abtei war von Licht durchflutet – wunderschön.

Tewkesbury Abbey (inside)

Tewkesbury Abbey

Im Ortskern selber gab es an einem Sonntagnachmittag nicht soooo viel zu sehen, weil die meisten Geschäfte geschlossen waren, aber hübsch anzusehen waren die Fachwerkhäuser trotzdem. (Und Mittagessen haben wir in einem Pub natürlich auch bekommen.)

Fachwerkhaus in Tewkesbury

Wenn man Gloucestershire nicht gut kennt, gibt es vielleicht andere Ausflugsziele so wie Gloucester selbst oder auch die Cotswolds, die sehenswerter sind… aber trotzdem kann man in Tewkesbury ganz gut ein paar Stunden verbringen.

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Ausflug nach Oxford

Oxford ist immer eine Reise wert und vor allem dann, wenn man nur eine Zugstunde entfernt wohnt, so wie wir. Heute also ging es für einen Tag in eine der schönsten Universitätsstädte. Der Himmel war zwar grau, aber dafür waren die alten Gebäude umso atmosphärischer…

building in Oxford

Einer meiner Lieblingsorte in Oxford ist die Bodleian Library, Universitätsbibliothek und außerdem eine der ältesten Bibliotheken in ganz Europa:

Bodleian Library

In einer traditionellen Universitätsstadt geht es natürlich nicht ohne Fahrräder:

purple bike

Die Radcliffe Camera ist Teil der Bodleian Library:

Radcliffe Camera

Weil die Sonne permanent nicht hinter den Wolken hervorkommen wollte, sind wir schließlich auch noch ins Museum gegangen, und zwar in ein ganz besonders tolles: das Ashmolean Museum, wo es eine ganz wunderbare Sammlung von ägyptischen und griechischen Altertümern und anderen faszinierenden Dingen aus der ganzen Welt gibt. Bei dem Namen des Museums denke ich im Moment natürlich an A Discovery of Witches von Deborah Harkness und an das Manuskript Ashmole 782, das seinem Namen Elias Ashmole, dem Gründer des Museums, verdankt.

Greek sculpture

Zum Abschluss des Tages gab es dann noch Kaffee und Kuchen im Café einer der vielen Kirchen in der Stadt. Oxford ist einfach schön – wir kommen bestimmt bald wieder!

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Full English Breakfast

Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Sonntag! Wir haben den Tag auf die allerbeste Art begonnen: mit einem full English breakfast. Dazu gehört natürlich Toast, Ei, baked beans, Speck, Würstchen (hier auf dem Foto in der Form einer Frikadelle) Pilze, eine halbe Tomate, black pudding (eine Art Blutwurst), und hash browns.  Gewöhnungsbedürftig, vielleicht – aber einfach lecker. Jeden Tag könnte ich es allerdings auch nicht essen…

Full English Breakfast(Gegessen haben wir übrigens in der Arco Lounge im schönen Harborne, einer der Stadtteile im Süden von Birmingham.)

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Osterferien

Bei mir auf dem Blog war es in der letzten Woche sehr still. Eine gute Ausrede wäre ja, dass ich beruflich viel zu tun hatte. Stimmt aber nicht – ich hatte frei! Aber anstatt vorm Computer zu sitzen und zu bloggen, haben wir Familie in Herefordshire besucht und es uns gut gehen lassen (trotz Regenwetter). Hier ein paar Eindrücke vom Land bzw. aus der Kleinstadt:

Briefkasten

Niedlicher kleiner Briefkasten.

Kraeutergarten

Von Bürgern angelegter Kräutergarten neben der Straße zum Selberbedienen

Rhabarber auf Bank

Frischer Rhabarber zum Mitnehmen

(Hier in meinem geliebten Birmingham müsste man wahrscheinlich lange suchen, um so etwas zu finden…)

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British Museum

British Museum

Buchbesprechungen gibt es von mir gerade nicht (obwohl etwas in Arbeit ist…), deswegen hier ein Foto von einem meiner Lieblingsorte in London: das British Museum. Genauer gesagt, der Reading Room im Herzen des Museums. 1857 gebaut, 2000 restauriert. Meine liebste Erinnerung an den Reading Room ist die tolle Ausstellung über die Terrakotta-Armee, die ich dort vor einigen Jahren besucht habe.

Der Great Court um den Reading Room herum ist auch toll: weitläufig, lichtdurchflutet. Es gibt in einer Ecke auch ein kleines Café, in dem man gut sitzen, einen Kaffee und ein Sandwich zu sich nehmen,  die Füße nach dem Laufen durchs Museum ausruhen kann!

Das Museum an sich ist sowieso toll: ägyptische Altertümer, riesige geflügelte Bullen aus Babylonien, mittelalterliche Schätze, atemberaubend schöne griechische Skulpturen, … um nur einige meiner Lieblingssammlungen zu nennen. Es ist auf jeden Fall immer einen Abstecher wert!

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Gleis Neundreiviertel, King’s Cross Station

„There was a big plastic number nine over one platform and a big plastic number ten over the one next to it, and in the middle, nothing at all.“ (J.K. Rowling, Harry Potter and the Philosopher’s Stone, London: Bloomsbury, 2001, S. 69)

Jede weiß es: wenn man mit dem Zug nach Hogwarts fahren möchte, muss man im King’s Cross-Bahnhof in London den Hogwarts Express vom Gleis Neundreiviertel nehmen. Wie? Das ist alles nur Fiktion? Quatsch. Als Beweis hier ein Foto, das ich vor ein paar Jahren in London geknipst habe!

Platform 9 3/4

Von der Seite sieht man es noch etwas genauer:

Platform 9 3/4

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Giant Desk Lamp

image

Heute beim Spazierengehen in Birmingham gefunden (der Briefkasten im Hintergrund zum Größenvergleich).

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Maison Bertaux in London

Dieser Post hat gar nichts mit Büchern zu tun, aber ich wollte auf diesem Blog unbedingt von einem meiner Lieblingsorte in London erzählen! Das Café Maison Bertaux gibt es schon seit 1871 in der Greek Street in Soho.  Laut der Webseite ist es London’s oldest (and best) patisserie.

Maison Bertaux in London

Es ist auf jeden Fall eine Reise wert. Die Auswahl an Gebäck und Törtchen – alles sehr fein und französisch – ist phänomenal, die Bedienung liebenswert und die Einrichtung… Nun, die Einrichtung ist für mich eine der Hauptattraktionen. Die Tische und Stühle sehen aus, wie auf dem Flohmarkt zusammengesucht. An den Wänden gibt es Kunst, es ist also immer etwas zum Anschauen da. Das Café besteht im übrigens aus zwei Häusern, direkt nebeneinander. Vielleicht kann man das auch auf dem Foto erkennen. Wenn es im Haupthaus voll ist, kann man dort an der Theke bestellen und geht dann einfach ins Nebenhaus, wo einem bald die Bestellung serviert wird. Zum Bezahlen gebt man dann am Ende einfach wieder nach nebenan.

Im Internet habe ich gerade noch ein nettes Interview mit der Inhaberin Michelle Wade gefunden. (Im Hintergrund zu sehen: die Köstlichkeiten im Schaufenster!)

Also, wenn ihr mal in London seit und Hunger auf Kuchen habt: unbedingt hingehen! Man kann da auch bestimmt zu Kaffee und Kuchen gut ein Buch lesen… Jetzt habe ich den Bogen zum Lesen also doch noch geschlagen!

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