Schlagwort-Archive: Bücherei

Suchanfragen beantwortet

Hier ein neuer Service von mir, geliefert mit einem ganz kleinen Augenzwinkern: Ich beantworte Suchanfragen des letzten Quartals aus der WordPress-Statistik für diesen Blog.

library of birmingham

Ja, die gibt es und einen Besuch kann ich jedem und jeder empfehlen, die mal in Birmingham zu Besuch sind. Ein geradezu ikonisches Gebäude, 2013 eröffnet. Die Bibliothek ist in der Innenstadt, am Centenary Square, und mehr Informationen gibt es auf ihrer Website. Leider war die Stadtbücherei neulich viel in den Nachrichten, weil die Stadtregierung aus Geldsparzwängen erheblich Personal und Öffnungszeiten kürzen möchte. Not cool.

Hier noch ein Foto von mir, damit ihr seht, warum ich einen Besuch so sehr empfehlen kann:

Jpeg

harry potter gleis 9 3 4

Dieses Gleis aus den Harry Potter-Romanen kann man tatsächlich am Londoner Bahnhof Kings Cross finden. Hier habe ich schon einmal darüber gebloggt.

zauberer geschichte von englischer autorin

Ich würde neben JK Rowlings Harry Potter-Serie wahrscheinlich Jonathan Strange und Mr Norrell von Susanna Clarke empfehlen. Der Roman hat alles, was man sich nur wünschen kann: Zauberer, viktorianisches London, Feen und Parallelwelten.

inhalt americanah

Also wirklich – bei meinem allerliebsten Lieblingsbuch muss die Antwort einfach heißen: unbedingt selberlesen! Wenn ihr aber doch den Inhalt wissen möchtet, hier die allerkürzeste Kurzversion: der Roman von Autorin Chimamanda Ngozi Adichie erzählt die Geschichte von zwei jungen Nigerianern, die in den USA und Großbritannien ihr Glück suchen. Mehr hier auf dem Blog.

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Fundstücke, Nummer 6

Israelische Flagge

Ein Interview mit der jungen deutschen Autorin Katharina Höftmann, die seit einigen Jahren in Israel lebt und darüber schreibt, gibt es bei Deutschlandradio Kultur. Ihre Sammlung von Kolumnen Guten Morgen, Tel Aviv finde ich ganz fantastisch (siehe auch hier auf dem Blog). Ihr erster Krimi, Die letzte Sünde, hat mich nicht so sehr begeistert, aber ich bin nun mal keine große Krimi-Freundin…

Ich mag Comics. Ich mag Bibliothekare. Deswegen ist diese Liste von Comic-Buch-Bibliothekaren, erschienen auf dem Blog The Information, gerade richtig für mich!

Gerade habe ich noch Susanna Clarkes wunderbaren Roman Jonathan Strange und Mr Norrell gelesen, da sehe ich, dass er gerade von der BBC als eine Mini-Serie verfilmt wird und zu Weihnachten gesendet werden soll. Und es wird sogar in Yorkshire gefilmt, wo schließlich ein großer Teil des Buches spielt (neben London, der iberischen Halbinsel, und Venedig).

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Fundstücke, Nummer 5

Eine sehr schöne öffentliche Bibliotheken, nämlich die Central Library in Kansas City, Missouri, gibt es hier zum Bestaunen – und die Blogautorin hat dort sogar geheiratet. Das Parkhaus (siehe Link!) ist einfach toll!

Das folgende Youtube-Video hat nichts mit Büchern zu tun, aber dafür umso mehr mit meinem anderen Lieblingsthema: Fremdsprachen. Die junge Dame in dem Video benutzt größtenteils Quatsch- und Phantasiewörter – aber es hört sich tatsächlich so an, als ob sie die jeweilige Sprache sprechen würde. Schade nur, dass kein Deutsch dabei ist!

(via @petyagrady)

Auf der Guardian-Webseite fragt eine Journalistin die Leser, was ihre literarischen „pet peeves“ sind, also was sie persönlich beim Lesen auf die Palme bringt. Meine eigene ganz persönliche Abneigung findet sich auch in dem Artikel wieder: Es geht mir aus irgendwelchen Gründen immer gegen den Strich, wenn Charaktere Dinge nicht „sagen“, sondern „schmunzeln“, „lachen“, „kichern“, „scherzen“, „husten“ etc. Zum Beispiel: „Ich bin müde“, gähnte er. … Und ihr? Habt ihr irgendwelche besonderen Abneigungen?

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Fundstücke, Nummer 4

Heute nur eine schnelle Meldung von mir mit ein paar knappen und kurzen Links.

Eine interessante Infografik über Todesfälle und Mord in Shakespeares Dramen (via @KatWithSword). Knapper geht es nicht! Der „Bonus“ ganz am Ende gefällt mir besonders gut.

Seit ich im Februar Americanah gelesen habe, habe ich einen leichten girl crush auf Chimananda Ngozi Adichie. Hier ist ein Link zu einem schönen Interview mit der Autorin auf der Webseite von Elle: „Meet Beyoncé’s Favourite Novelist“. Es geht unter anderem um Schreiben, Erzählperspektiven, Feminismus und Heimat.

Bibliothekare und Bibliothekarinnen finde ich ja, wie schon bekannt, sehr cool. Die Fotostrecke ‚This is what a librarian looks like‚ von Kyle Cassidy fand ich deswegen auch sehr schön anzusehen.

So, und jetzt werde ich Pfannkuchen backen. Hier in England ist heute, also am Karnevalsdienstag, nämlich pancake day, um den Beginn der Fastenzeit zu begehen. Und bei solchen Bräuchen mache ich ja immer gerne mit. Mmmh!

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Fundstücke, Nummer 2

Ein wunderschöner Tumblr über Kunden und ihre Lieblingsbücher in einer Chemnitzer Buchhandlung (via  @LitFeuilleton).

Eine Liste aus dem The Telegraph von zehn (englischen) Zitaten aus der Literatur, die oft falsch zitiert werden: Ten literary quotes we all get wrong. Zumindest bei einem Zitat bin ich textsicher: “Double double, toil and trouble” geht mir nicht mehr aus dem Kopf, seit wir in der 11. Klasse im Englisch-Leistungskurs eine innovationsfreudige Referendarin hatten, die uns in Dreiergruppen die Hexen-Szene aus Shakespeares Macbeth einstudieren und vor dem Kurs afführen lies. In unserer Gruppe waren wir übrigens zu viert. Da es bekanntlich nur drei Hexen in der Szene gibt, spielte meine Freundin Nadine „den Wind“, indem sie mit ein paar Buntstiften sanft gegen den Tuerrahmen trommelte. Das ist wirklich wahr.

Ein interessanter Essay über Schreiben und Inspiration von Neil Gaiman: Where do you get your ideas? Mit einer überraschend einfachen Antwort am Ende des Essays.

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Birminghams neue Stadtbücherei

Über die Weihnachtstage habe ich einen wunderbaren freien Morgen in unserer neuen Stadtbücherei, der Library of Birmingham, verbracht. Die ist nämlich in den letzten Jahren neu gebaut worden. Der alte Bau, ein ziemlich hässliches Betonmonster aus den sechziger Jahren steht noch nebenan, soll aber bald abgerissen werden. Während der Bauarbeiten war ich lange nicht mehr in der (alten) Bibliothek, weil die Öffnungszeiten gekürzt worden waren und schlecht mit Vollzeitarbeit zu kombinieren waren. Jetzt aber haben wir endlich die neue Bibliothek (und sie ist bis acht Uhr abends offen!). Und nicht nur das  – sie ist auch die größte öffentliche Bücherei in ganz Europa.

Ich glaube, sie hat sich schon in der kurzen Zeit seit Oktober zu einem der Wahrzeichen der Stadt entwickelt:

Jpeg

Um ehrlich zu sein, ist eine der größten Attraktionen für mich der Ausblick, nicht die Bücher. Es gibt eine Terasse im vierten Stock und dann noch einen secret garden, den geheimen Dackgarten, im siebten Stock. Bei Sonnenschein ist Birmingham unheimlich schön! Hier der Beweis:

Library of Birmingham

Jpeg

Ich freue mich schon jetzt darauf, im Frühling und Sommer mit einem guten Buch auf einer der vielen Bänke im Grünen zu sitzen:

Library of Birmingham

Aber Bücher gibt es in der Bücherei natürlich auch. Ich muss mich immer noch zurechtfinden, aber beim Herumstöbern habe ich schon einiges entdeckt. Zum Beispiel: die Linguistik-Ecke. Ich liebe Wörterbücher! (Obwohl die meisten natürlich Referenzkopien und nicht zum Ausleihen sind). Oder die Handarbeitsbücher. So viele Ideen! Schließlich habe ich ein paar graphic novels ausgeliehen, und zwar zwei Bände aus Neil Gaimans Sandman-Reihe. Die wollte ich nämlich schon seit langem lesen. Und überall gibt es Sofas und Sessel zum Innehalten und Ausruhen:

Library of Birmingham

Was ich noch gefunden habe: zum Beispiel ein kleines Klavier, das frei in der Musikbibliothek herumsteht. Den Shakespeare-Memorial-Raum im neunten Stock. Ein bisschen Kunst hier und da:

Library of Birmingham

Bis zum nächsten Mal!

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