Schlagwort-Archive: Leseliste

Leseliste: Best of 2014

Zum Jahresende gibt es hier meine liebsten Neuentdeckungen für 2014:

  1. Chimamanda Ngozi Adichie: Americanah. Wird jetzt sogar verfilmt mit Lupita Nyong’o in einer der Hauptrollen.
  2. Deborah Harkness: A Discovery of Witches (auf Deutsch Die Seelen der Nacht). Den Rest der Trilogie haben ich dieses Jahr auch noch gelesen – allesamt sehr gut – aber der erste Band bleibt mein Favorit.
  3. Karen  Joy Fowler: We Are All Completely Beside Ourselves (auf Deutsch wird es 2015 veröffentlicht als Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke). Hier der Link zur Webseite der Autorin. Vorsicht übrigens, wenn ihr im Internet nach dem Buch sucht, denn der Clou (sagt man so plot twist auf Deutsch?) ist so unvorstellbar, dass ihr ihn erst beim Selberlesen entdecken solltet!
  4. Robin Sloan: Mr Penumbra’s 24-hour Bookstore. Eine schöne Mischung aus Der Schatten des Windes trifft das Internet.
  5. Eli Pariser: The Filter Bubble. Ich bin sonst eher Romanleserin und nehme (außer fürs Studium) nicht so oft Sachbücher in die Hand, aber dieses Buch ist eines der Bücher, die ich unbedingt weiterempfehlen möchte: relevant für alle, die sich im Internet bewegen, also so ziemliche alle Menschen, die ich kenne. Darauf aufmerksam geworden bin ich über diesen sehenswerten TED-Talk (auf Englisch):

 

Und, weil ich ja gerne Bücher auch ein zweites oder drittes Mal lese, hier meine liebsten Wieder-Entdeckungen für 2014:

  1. Kazou Ishiguru: The Remains of the Day  (auf Deutsch: Was vom Tage übriglieb)
  2. Anne Frank: Tagebuch
  3. Elizabeth Kostova: The Historian (auf Deutsch: Der Historiker). Übrigens übersetze ich den Titel des Buches in meinem Kopf immer als Die Historikerin, weil ich dabei als erstes an die jugendliche Erzählerin, und nicht an ihren Vater, denken muss.
  4. David Nicholls: One Day (auf Deutsch: Zwei an einem Tag)
  5. Virgina Woolf: Mrs Dalloway

Habt einen guten Rutsch!

Advertisements

2 Kommentare

Eingeordnet unter Gelesen

Gelesen: Juli 2014

Heinrich Heine: Shakespeares Frauen und Mädchen

Siehe hier auf dem Blog.

Sophie Kinsella: Twenties Girl

„Don’t you see that, you stupid girl? You could spend your whole life hoping and believing! If a love affair is one-sided, then it’s only ever a question, never an answer. You can’t live your life waiting for an answer.“ (Sophie Kinsella, Twenties Girl)

Siehe auch hier auf dem Blog.

Chimamanda Ngozi Adichie: Purple Hibiscus

Der erste veröffentlichte Roman meiner derzeitigen Lieblingsschriftstellering. Im Grunde ist es ein coming of age-Roman. Ich war wieder begeistert, auch wenn Americanah immer noch mein liebstes Adichie-Werk ist.

Angefangen und Abgebrochen

Ich habe seit ungefähr Januar versucht, The Luminaries von Eleanor Catton zu lesen. Das Buch hat 2013 den Booker Prize gewonnen, was für mich eigentlich immer eine gute Empfehlung ist. (Siehe einige meiner Lieblingsbücher: The English Patient von Michael Ondaatje oder The Remains of the Day von Kazuo Ishiguro zum Beispiel). The Luminaries, habe ich gemerkt, kann man nicht über Monate hinweg lesen. Dafür ist die Handlung zu kompliziert, zu viele Figuren spielen  mit. Die Ausgangssituation mochte ich allerdings: 12 Männer in einer Bar im Neuseeland des 19. Jahrhunderts, ein großes Geheimnis. Wer weiß mehr, als er zugibt? Ich wüsste schon gerne, wie es ausgeht, aber das Buch ist erst einmal zur Seite gelegt worden.

Auch nicht ausgelesen habe ich Throne of Jade, den zweiten Teil in der Temeraire-Reihe von Naomi Novik. Wirklich schade: vom ersten Band war ich hochauf begeistert, aber der zweite Teil hat mich leider etwas gelangweilt. Vielleicht versuche ich es irgendwann mit dem dritten Band.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Gelesen

Gelesen: Juni 2014

1. Deborah Harkness: Shadow of Night (All Souls Trilogy 2)

Vampire treffen auf Hexen treffen auf Zeitreise treffen auf historischen Roman treffen auf Spionagegeschichte. Oder so ähnlich. Hier auf dem Blog habe ich schon mehr darüber geschrieben.

2. Anne Frank: Tagebuch. Fassung von Otto H. Frank und Mirjam Pressler

„Ich irre von einem Zimmer zum anderen, die Treppe hinunter und wieder hinauf, und habe ein Gefühl wie ein Singvogel, dem die Flügel mit harter Hand ausgerissen worden sind und der in vollkommener Dunkelheit gegen die Stäbe seines engen Käfigs fliegt. ‚Nach draußen, Luft und Lachen!‘ schreit es in mir.“

Wenn ich eine Liste der Bücher, die mich in meinem Leben am meisten bewegt haben, aufschrieben müsste, wäre Anne Franks Tagebuch auf jeden Fall weit oben dabei.

3. Erica Fischer: Aimée und Jaguar. Eine Liebesgeschichte, Berlin 1943

„Meine Aimée!
Ich liebe dich so sehr, daß ich Dir gar nichts schreiben kann. Und ich brauche Dir ja eigentlich auch gar nicht zu schreiben, denn alles so enorm Wichtige werde ich Dir – wenn es Dir recht ist – nachher im Bett sagen.“

Erica Fischer erzählt eine Liebesgeschichte zwischen der jüdischen Felice Schragenheim und Lilly Wust, verheiratet mit einem NSDAP-Mitglied, die sich so oder so ähnlich in Berlin 1943 abgespielt hat.

4. Heinrich Heine: Deutschland. Ein Wintermärchen

„Ich glaube, Vaterlandsliebe nennt
Man dieses törichte Sehnen.

Ich spreche nicht gerne davon; es ist
Nur eine Krankheit im Grunde.
Verschämten Gemütes, verberge ich stets
Dem Publiko meine Wunde.“

Faszinierend als Geschichtszeugnis, amüsant als Satire, und bewegend in der Botschaft des Emigranten an sein Heimatland.

5. Naomi Novik: Temeraire (The Temeraire Series, Book 1)

„And then racing across the ocean, low to the waves now, with Temeraire snatching at them playfully every now and again the spray misting his face and the world rushing by in a blur, but for the constant solid presence of the dragon beneath him.“

Was wäre wenn… England und Frankreich sich in den Napoleonischen Kriegen nicht nur zur See und auf Land, sondern auch in der Luft bekämpft hätten? Mit Drachen?! Naomi Novik hat aus dieser Hypothese einen abenteuerlichen Roman gemacht.

Und außerdem… abgebrochene Lektüre:

An Astronaut’s Guide to Life on Earth: What Going to Space Taught Me About Ingenuity, Determination, and Being Prepared for Anything von Chris Hadfield. Chris Hadfield ist kanadischer Astronaut und hat letztes Jahr als @Cmdr_Hadfield von der ISS getwittert, was ziemlich cool war. Mittlerweile ist er zurück auf der Erde und hat ein Buch über das Astronautenleben geschrieben. Auf jeden Fall faszinierend, aber irgendwie liegt es trotzdem seit ungefähr Februar auf meinem Nachtisch und ich komme nicht weiter damit. Beim Aufräumen ist es jetzt also erstmal ins Regal zurück gewandert.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Gelesen

Gelesen: Mai 2014

1. Deborah Harkness, A Discovery of Witches

Fantasy-Roman mit Hexen, Vampiren und Dämonen. Viel besser, als es klingt. Suchtpotential und erster Band der All Souls-Trilogie (der dritte Band erscheint im Sommer). Hier auf dem Blog habe ich schon neulich darüber geschrieben. Vor kurzem habe ich übrigens den zweiten Band der Trilogie angefangen – wahrscheinlich schreibe ich bald mehr dazu!

2. Virginia Woolf, A Room of One’s Own

„Let me imagine, since facts are so hard to come by, what would have happened had Shakespeare had a wonderfully gifted sister, called Judith, let us say.“ (Virginia Woolf)

Vor gar nicht langer Zeit habe ich ja Mrs Dalloway gelesen und das hatte mich darauf gebracht, endlich auch einmal A Room of One’s Own  in Angriff zu nehmen. 1929 erschienen, diskutiert Woolf hier Frauen und Literatur. Sehr lesenswert! Ich habe beim Lesen ganz viele Zitate angestrichen, die sicher noch lange in meinem Kopf herumschwirren werden.

3. Kazuo Ishiguro, The Remains of the Day

Wunderschön traurig. Siehe auch hier auf dem Blog.

4. George R. R. Martin, A Game of Thrones

So langsam arbeite ich mich ja durch den Stapel dicker Bücher durch, die ich vor einiger Zeit gestartet habe. Wobei man das Wort „Stapel“ virtuell sehen muss, lese ich Bücher doch meistens auf meinem Kindle. A Game of Thrones ist natürlich der erste Teil von George R. R. Martins Fantasy-Reihe A Song of Ice und Fire, auch bekannt durch die gleichnamige TV-Serie. Ich habe die bisher veröffentlichten Bücher alle im Laufe des letzten Jahres gelesen, aber habe noch einmal von vorne angefangen. Ich hoffe, dass mir so noch mehr Details auffallen und Zusammenhänge bewusst werden… und es überbrückt die Zeit, bis (hoffentlich bald!) der nächste Band der Reihe veröffentlicht wird.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Gelesen

Gelesen: April 2014

1. Virginia Woolf, Mrs Dalloway

Eines meiner all time Lieblingsbücher. Hier auf dem Blog habe ich mehr darüber geschrieben.

2. Susanna Clarke, Jonathan Strange and Mr Norrell

Fantastisch-realistischer Roman (falls das überhaupt eine literarische Gattung ist…!), der im viktorianischen London spielt. Im Mittelpunkt sind die Zauberer Jonathan Strange und Gilbert Norrell. Hier auf dem Blog gibt es mehr dazu.

3. Stefan Bachmann, The Peculiar

Toller, rasanter Steampunk-Roman. Hier auf dem Blog gibt es mehr dazu.

4. Jeph Loeb, Batman. The Long Halloween

Eine Graphic novel in tollen, atmosphärischen Bildern. Die ganzen berühmten Batman-Schurken – Poison Ivy, Joker, Riddler und so weiter  haben hier einen Auftritt, was es vor allem für Einsteigerinnen wie mich spannend gemacht hat, und wir lernen die Hintergrundgeschichte eines weiteren Schurkens, Two-Face.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Gelesen

Gelesen: März 2014

Christopher Isherwood, A Single Man

Hier auf dem Blog habe ich schon über diesen Klassiker des zwanzigsten Jahrhunderts geschrieben.

Miranda Dickinson, When I Fall in Love

Britische Chick lit. Ich wollte etwas Leichteres zur Ablenkung lesen, und habe mich von dem Eiffelturm auf dem Cover verleiten lassen. Dann habe ich allerdings beim Lesen schnell gemerkt, dass das Buch gar nicht in Paris, sondern in Brighton spielt. Nach Paris geht es nur für eine Reise auf den letzten 100 Seiten. Naja, das sollte mich ja eigentlich nicht vom Lesevergnügen abhalten. Trotzdem hat mir das Buch nicht sonderlich gut gefallen – ich mochte die Sprache nicht so sehr, die Charaktere haben sich oft wie wandelnde Klischees verhalten und es war von Anfang an klar, mit welchem Mann die Heldin Elsie Maynard am Ende zusammenkommen würde. Aber das ist nur meine persönliche Meinung – die meisten Bewertungen beim großen Online-Buchhändler zum Beispiel sind sehr positiv…

David Levithan, Boy Meets Boy

Wiederum habe ich hier auf dem Blog schon darüber geschrieben.

Neil Gaiman, Death: The High Cost of Living

Death („Tod“) ist ja eine meiner Lieblingsfiguren aus der Sandman-Saga. Sie ist kein düsterer Sensenmann, sondern eine fröhliche junge Frau im Goth-Look. Diese graphic novel ist ganz ihr gewidmet und den Abenteuern, die sie erlebt, als sie einen Tag unter den Menschen verbringt:

„One day in every century Death takes on mortal flesh, better to comprehend what the lives she takes must feel like, to taste the bitter tang of mortality: and this is the price she must pay for being the divider of the living from all that has gone before, all that must come after.“

Neil Gaiman, Sandman. Brief Lives

Der siebte Band in der Sandman-Serie. Mir haben ja bislang alle Bände unheimlich gut gefallen, aber dieser hier war ganz besonders gut. Vielleicht, weil ich die Figur Delirium (die kleine Schwester der Hauptfigur Dream) liebgewonnen habe. Oder, weil ich roadtrips gerne mag. Oder, weil sich die Handlung so langsam auf ein Ende hin zuspitzt. Drei Bände habe ich (nur) noch vor mir…

Bastien Vivès, Polina

Auch über diese wirklich bezaubernde Graphic Novel habe ich schon etwas auf diesem Blog geschrieben.

***

Angefangen und Abgebrochen: Jasper Ffordes The Eyre Affair. Nicht, weil mir das Buch nicht gefallen hat. Im Gegenteil – ich hatte als Studentin schon einmal die ganze Thursday Next-Serie gelesen und geliebt. Aber leider hatte sich jemand anders das Buch in der Stadtbücherei schon reservieren lassen, so dass ich meine Ausleihe nicht verlängern konnte. Schade – ich war zu langsam beim Lesen!

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Gelesen

Gelesen: Februar 2014

1. Lamia Ziadé, Bye-Bye Babylon: Beirut 1975-1979

Mal wieder eine autobiographische graphic novel, nach Alison Bechdels wunderbarem Fun Home. Und wieder mit einem düsteren Thema, denn es geht um eine Kindheit im Libanonkrieg. Dabei fasst die Kategorie graphic novel es nicht hunderprozentig. Vielmehr ist es ein Buch mit ein wenig Text und vielen Illustrationen, die jeweils eine ganze Seite einnehmen. Sehr schön gemacht – und die bunten Bilder stehen oft im totalen Kontrast zu dem Schrecken, den sie beschreiben.

Mein erster Gedanke, als ich das Buch in der Bücherei gesehen habe, war: „Jetzt kann ich endlich mehr über den Bürgerkrieg im Libanon lernen!“ Diese Hoffnung hat sich leider nicht erfüllt, weil das Buch aus der Sicht eines jungen Mädchens geschrieben worden ist. Ich bin also nicht viel schlauer über die verschiedenen Faktionen und ihre Motivationen geworden, aber das kann ich auch anderswo nachlesen. Dieses Buch hier erzählt vor allem von einer Kindheit, die vom Krieg getrübt worden ist, und das tut es auf eine für mich ganz neue Art und Weise,  nämlich mit Bildern.

Die Autorin, Lamia Ziadé, hat übrigens eine Webseite, auf der ihr euch viele ihrer Bilder aus dem Buch anschauen könnt.

2. Michael Cunningham, By Nightfall.

Roman über die Midlife-Krise eines New Yorker Kunsthändlers. Siehe hier auf dem Blog.

3. Bill Willingham: Fables. Legends in Exile.

Der erste Band einer Comic-Serie. Mein Gefühl beim Lesen: ganz nett. Mehr aber auch nicht. Ho-hum. Die Idee ist toll: alle Märchenfiguren, die wir in der westlichen Welt so kennen, sind aus ihrem Reich vetrieben worden und leben incognito in New York. Die Serie wird immer noch fortgeführt, und ich habe bislang eben nur diesen ersten Band gelesen. Leider ist genau der erste Band aber im Grunde ein Krimi, ein whodunnit. (Wer hat Rosenrot ermordet? War es Blaubart? Der böse Wolf ermittelt.) Und Krimis lese ich leider überhaupt nicht gerne. Ich werde aber trotzdem versuchen, irgendwo (Bücherei?) and die nächsten paar Bände zu kommen. Es kann nur besser werden!

4. Alina Bronsky, Scherbenpark

Toll! Unbedingt lesen! Mehr von mir dazu gab es schon früher hier auf dem Blog.

5. Will Eisner: Dropsie Avenue. The Neighborhood

Eine graphic novel, im Jahr 1985 erschienen. Es geht um die Geschichte einer Straße in der Bronx über mehrere Jahrhunderte hinweg. War ganz interessant zu lesen, weil ich (a) New York und (b) Geschichte mag. Was mich allerdings gestört hat, war, dass die Figuren gezwungenermaßen skizzenhaft blieben – wenn man mehrere Jahrhunderte abdecken muss, kann man sich nicht so lange bei einzelnen Figuren aufhalten.

Im Klappentext stand dann noch, dass Will Eisner der Erfinder der graphic novel ist, was mich verwundert hat. Ich kenne mich nicht besonders gut mit dem Genre aus, hätte aber immer Alan Moore oder Frank Miller als „Erfinder“ vermutet.

6. Joss Whedon and John Cassaday: Astonishing X-Men. Gifted

Mit Superheldencomics kenne ich mich nicht besonders gut aus, aber Joss Whedon ist mir natürlich von Serenity, Buffy the Vampire Slayer und Avengers ein Begriff.Was ich nicht wusste, ist, dass er vor ungefähr zehn Jahren auch für Marvels Astonishing X-Men geschrieben hatte. Bislang kannte ich die X-Men nur aus dem Kino, und ein paar bekannte Charaktere tauchen auch hier im Comic wieder auf, zum Beispiel Wolverine und Cyclops.

7. Joss Whedon and John Cassaday: Astonishing X-Men. Dangerous

Zweiter Teil von Joss Whedons Astonishing X-Men.

8. Chimamanda Nogzi Adichie: Americanah

Ganz, ganz toll. Ein neues Lieblingsbuch. Hier auf dem Blog habe ich noch mehr darüber geschrieben.

Angefangen und wieder weggelegt:

Dave Eggers A Heartbreaking Work of Staggering GeniusAußerdem The Devil Returns in Prada von Lauren Weissberger. Und das, obwohl ich den Vorgängerroman The Devil Wears Prada (sowie den darauf basierenden Film) toll finde. Aber direkt im Anschluss an Americanah hat es einfach nicht gepasst.

Mein Fazit:

Viele Graphic Novels, von denen mich einige nicht sehr begeistert hatten, obwohl Joss Whedons Astonishing X-Men toll ist. Zwei Romane, die mich – auf verschiedene Art – bewegt und mitgerissen haben. Einer davon, Americanah, ist nach dem Lesen sofort auf die Liste meiner absoluten Lieblingsbücher gewandert.

Ideen für weiteren Lesestoff:

(1) Ich muss mehr von Chimamanda Ngozi Adichie lesen. (2) Außerdem werde ich im März auf jeden Fall meine Entdeckungsreise in die Welt der Graphic Novel fortsetzen. Langsam lerne ich, was mir gefällt, und was nicht. (3) Und wie habe ich es bloss geschafft, einen ganzen Monat ohne Neil Gaiman zu verbringen?

4 Kommentare

Eingeordnet unter Gelesen

Gelesen: Januar 2014

1. Jane Austen, Pride und Prejudice

Hat mir sehr gut gefallen. Siehe meine Gedanken hier auf dem Blog.

2. Neil Gaiman, Sandman: The Doll’s House

Es ist der zweite Band aus der Sandman-Serie. Ich habe neulich schon hier auf dem Blog mehr über die Sandman-Serie geschrieben.

3. Neil Gaiman, Sandman: Dream Country

Der dritte Band.

4. Neil Gaiman, Sandman: A Game of You

Der fünfte Band (den vierten Band gab es gerade nicht in der Stadtbücherei…).

5. Neil Gaiman, Sandman: Fables and Reflections

Sechster Band.

6. Neil Gaiman, The Ocean at the End of the Lane

„Childhood memories are  sometimes covered and obscured beneath the things that come later, like childhood toys forgotten at the bottom of a crammed adult closet, but they are never lost for good.“

Keine graphic novel, sondern ein „gewöhnlicher“ Roman. Aber eigentlich ist gar nichts an diesem Buch gewöhnlich. Es ist zum Beispiel eines der unheimlichsten Bücher, das ich seit langem gelesen habe. Neil Gaiman ist ein Meister darin, in der Leserin (mir!) Terror hervorzurufen.

Die Handlung kurz erzählt: ein Mann kehrt an seinen Heimatort zurück und erinnert sich plötzlich an Ereignisse in seiner Kindheit, in denen das Übernatürliche in sein Leben im ländlichen Südengland eingebrochen war. Thematisch geht es um nichts weniger als die Erinnerung an die Kindheit und den Punkt, an dem die Unschuld und Unbesorgtheit des Kindes zerstört wird.

Und am Rande kommt auch eines meiner Lieblingsthemen vor: der Held unserer Geschichte zieht einen großen Teil seines Wissens aus den Büchern, die er gelesen hat. Sehr gut!

7. Carlos Ruiz Zafon, The Prisoner of Heaven

Dazu habe ich schon hier auf dem Blog etwas geschrieben.

8. Franz Kafka, In der Strafkolonie

Beklemmend und etwas verstörend. Kafka halt.

***

Mein Fazit: Ich erkläre den Januar 2014 hiermit offiziell zu meinem Neil-Gaiman-Monat. Er ist aber auch ein wirklich toller Schriftsteller.

Ideen für weiteren Lesestoff, beeinflusst von diesem Monat: Anansi Boys von Neil Gaiman (steht bei uns im Bücherregal– gehört meinem Mann). Mehr graphic novels (ich glaube, ich gehe da gerade durch so eine Phase…). Noch mehr von Jane Austen. Weitere Bände vom SandmanDas Spiel des Engels von Carlos Ruiz Zafon.

Und, liebe Leserinnen und Leser, was habt ihr in diesem Monat gelesen?

3 Kommentare

Eingeordnet unter Gelesen

Gelesen: Dezember 2013

1. Hape Kerkeling, Ich bin dann mal weg

„Frage: Kann es sein, dass die heiligen Schriften auf unserem Planeten komplizierte, schlecht ins Deutsche übersetzte Bedienungsanleitungen für einen hochwertigen japanischen DVD-Player sind?“

Hape Kerkeling erzählt, wie er den Jakobsweg von Frankreich nach Santiago de Compostela gewandert ist und dabei sich selbst und Gott gefunden hat. Der (manchmal etwas flapsige) Schreibstil ist nicht so mein Ding, aber das macht überhaupt nichts, denn Herr Kerkeling erzählt eine sehr ehrliche, persönliche Geschichte, die mich mitgerissen hat.

2. Katharina Höftmann, Guten Morgen, Tel Aviv! Geschichten aus dem Holy Land

Über dieses Buch habe ich mir hier Gedanken gemacht.

3. P. G. Wodehouse, Jeeves and the Yule-tide Spirit

P. G. Wodehouse ist mir mal vor Jahren von einem Anglistikdozenten empfohlen worden. Jetzt habe ich es endlich geschafft, eine Geschichte von Jeeves und Wooster (reicher Brite und sein Butler) zu lesen. Der Inhalt: nächtlicher Schabernack auf einem Landgut. Naja. Wenn man weihnachtliche Lektüre sucht, dann vielleicht doch lieber Nummer 4 in dieser Liste.

4. Charles Dickens, A Christmas Carol

„He became as good a friend, as good a master, and as good a man, as the good old city knew, or any other good old city, town, or borough, in the good old world“

Bei den ganzen Verfilmungen (mein Highlight: The Muppets Christmas Carol) hatte ich ganz vergessen, wie außerordentlich gut das Original ist. Es war also höchste Zeit, das Christmas Carol noch einmal zu lesen. Muss ich zum Inhalt noch etwas sagen? Alter Griesgram wird durch die Begegnung mit drei Geistern zur Weihnachtszeit geläutert. Et cetera.

5. Carlos Ruiz Zafon, The Shadow of the Wind

Siehe meinen Blogeintrag hier.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Gelesen